Semperoper Dresden

Bestellnummer: 734

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Gewicht: 0.192 kg
St.

Maßstab: 1:300
Länge: 33 cm
Breite: 30 cm
Höhe: 15 cm
Schwierigkeitsgrad: 2 (mittelschwer)
Anzahl Bogen: 6

Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper)
Das als Semperoper bekannte Gebäude ist das zweite Opernhaus der Stadt Dresden. Das erste, das noch näher am Zwinger gestanden hatte, war 1869 abgebrannt. Übergangsweise wurde eine Spielstätte errichtet, die wegen ihrer einfachen Konstruktion vom Volksmund den Beinamen „Bretterbude“ erhielt. Der Architekt Gottfried Semper wurde mit den Plänen für den Neubau beauftragt. Wegen seiner Beteiligung an Aufständen war er jedoch geflohen und durfte die Stadt nicht betreten. Die Bauaufsicht übernahm sein ältester Sohn.
Am 13. Februar 1945, dem Tag des schwersten Luftangriffs auf Dresden, wurde die Semperoper total zerstört. 1948 wurde der Spielbetrieb im Schauspielhaus Dresden fortgesetzt. Im Juni 1977 begann der Wiederaufbau. Dabei hielt man sich weitgehend an die Pläne von Gottfried Semper. Um den gestiegenen technischen Anforderungen an Opernaufführungen gerecht zu werden, wurde der Bereich hinter der Bühne vergrößert und der Zuschauerraum erweitert.
An der Außenfassade sind sechs Skulpturen zu sehen: am Eingang Goethe und Schiller, an der linken Seite Shakespeare und Sophokles und an der rechten Seite Molière und Euripides. Das über zwei Stockwerke gehende Portal wird von einer Panther-Quadriga gekrönt. Innen ist das Opernhaus prächtig mit Elementen der antiken Tradition und der italienischen Renaissance ausgestattet. Foyer, Treppen und Gänge sind mit wertvollen Malereien, Skulpturen und Kronleuchtern verziert. Für viele Theaterbauten gilt die Semperoper als architektonisches Vorbild. Der Zuschauerraum mit seiner beeindruckenden Akustik bietet auf vier Rängen Platz für etwa 1.300 Zuschauer. Eine riesige Uhr im Zuschauerraum zeigt die Zeit nicht mit Zeigern, sondern mit Ziffern an. Diese Uhr war zur Zeit Sempers eine absolute Neuheit.
Der Neubau des Opernhauses wurde zum 40. Jahrestag der Zerstörung abgeschlossen und feierlich mit der Oper „Der Freischütz“ eröffnet. Dieses Werk war auch zuletzt in dem zerstörten Gebäude aufgeführt worden. Nach der Wende erhielt die Semperoper den offiziellen Titel „Sächsische Staatsoper“. Das Elbhochwasser im August 2002 zerstörte die Bühnen- und Heiztechnik, auch Kulissen, Kostüme und Instrumente wurden beschädigt. Ein Schaden von 27 Millionen Euro entstand. Doch schon drei Monate später konnte der Spielbetrieb in der Oper wieder aufgenommen werden.
Die Semperoper Dresden zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern. Zahlreiche bekannte Opern wurden hier uraufgeführt, darunter auch „Tannhäuser“ und „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner sowie „Elektra“ und „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Weitere herausragende Aufführungen gab es hier von den Opern „Die Zauberflöte“, „Der Freischütz“ und vielen anderen mehr.

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